Sonntag, 3. Januar 2010AppleDouble-Dateien, TrueCrypt und FAT16
Ich habe gerade eine Stunde lang versucht herauszufinden, warum ich auf meinen TrueCrypt-Container einen bestimmten Ordner nicht speichern konnte.
Der TrueCrypt-Container hat das FAT16-Dateisystem und hat anscheinend große Probleme mit den AppleDouble-Dateien. Das sind die Dateien in denen die Metadaten zu den eigentlichen Dateien gespeichert werden und mit "._" beginnen. (Attribute, Icon, etc.) Problematisch dabei ist nur, dass beim Kopieren der Finder einfach mit folgendem Fehler quittiert: "Der finder konnte diesen Vorgang nicht abschließen [...] (Fehler: -36)" Etwas kryptisch, aber was das wirklich heißen soll: "Ich konnte deine Dateien nicht schreiben, da das FAT16-Dateisystem die AppleDouble-Dateien nicht mag." Das heißt, nachdem ich im Terminal die besagten Dateien mit "rm ._*" in jedem Unterverzeichnis gelöscht hatte, klappte alles. Wieso gibt es nicht in Mac OS X einfach eine Möglichkeit das Schreiben der Metadaten (genau wie die .DS_store-Dateien) auf FAT-Dateisystemen zu unterbinden? Auf Netzwerklaufwerken kann man das ja per Terminal und "defaults write com.apple.desktopservices DSDontWriteNetworkStores true" verhindern, aber gezielt für FAT-Dateisystem kann man das leider nicht machen... Freitag, 1. Januar 2010Black MightyMouse Worklog
Wie angekündigt ist hier der bebilderte Worklog von der Lackierung der MightyMouse im Modding-FAQ-Forum:
"Black Apple MightyMouse" Donnerstag, 31. Dezember 20092 Jahre MacBookSchon im November 2007 habe ich über ein Notebook für die Uni nachgedacht. Das anstehende Weihnachtsfest habe ich dann auch prompt genutzt und mir ein MacBook gewünscht. Am 24.12.2007 habe ich mein MacBook bekommen und will nun, 2 Jahre später, ein kleines Resümee verfassen. HardwareDie 1 GB Arbeitsspeicher habe ich schon im April 2008 gegen 4 GB ausgetauscht. Der niedrige Speicherpreis zu dieser Zeit machte es möglich, dass ich für 66€ meinen RAM vervierfacht habe. Speicherhungrige Programme liefen ab sofort viel besser. Die 160 GB Festplatte habe ich im Februar 2009 gegen eine 500 GB Platte getauscht. Endlich konnte ich meine komplette Musiksammlung mitnehmen und musste nicht über Speicherarmut klagen, auch wenn ich dazu noch Windows auf einer weiteren Partition installiert hatte. Außerdem hat man so einfach mehr Raum zum arbeiten und muss nicht dauernd nachschauen, ob man noch Platz auf der Festplatte hat. Abnutzungserscheinungen am Gehäuse habe ich nach 2 Jahren kaum festgestellt. Ich gehe sehr pfleglich mit meinen Sachen um und habe das MacBook stets in der Incase-Schutzhülle transportiert. Die Standfüße haben einen üblichen Abrieb, aber der Deckel ist an seiner Außenseite ziemlich empfindlich gegenüber Kratzern und vorallem Fingerabdrücken. Mit einem Lappen bekommt man die Fingerabdrücke jedoch gut weg und die Kratzer sind nur gegen Licht zu erkennen. Ein geringer optischer Mangel ist jedoch vorhanden: Es gibt an der linken, unteren Seite eine Abnutzungsstelle, wo der Abstandshalter des Klappendeckels aufliegt. Die Tastenbeschriftungen sind wie am ersten Tag. Da hat sich nichts abgenutzt, obwohl ich mit dem MacBook (vorallem das letzte Jahr über) sehr oft gearbeitet habe. (Da mein stationärer Rechner ja kaputt ging.) Die MightyMouse, die ich direkt mit dem MacBook kaufte, hat sich qualitativ immer bewährt. Das Material (laut Innenbeschriftung "PC": Polycarbonat) ist robust und verträgt so manchen Sturz ohne Probleme. Mit der Zeit sieht verliert die Maus etwas an Glanz, da sich feine Kratzer bemerkbar machen. Vor kurzem habe ich sie dann lackiert, was die ganzen Kratzer natürlich verschwinden ließ. SoftwareGeliefert wurde das MacBook mit dem Betriebssystem Mac OS X Leopard 10.5. In den zwei Jahren habe ich das Betriebssystem zwei mal neu installiert: Das erste mal war im Februar 2009. Hier habe ich mit der neuen Festplatte auch Mac OS X 10.5 neu installiert. Das zweite mal war im September 2009, wo ich Mac OS X 10.6 Snow Leopard gleichzeitig mit Windows 7 (MSDNAA) installiert habe. Schon von Anfang an benötigte ich Schreibzugriff auf die Windows-Partition, die jedoch NTFS formatiert war. Auf Dauer hat sich der kostenlose Treiber NTFS-3G (Catacombae) bewährt. Wahrscheinlich gibt es performantere (und kommerzielle) Alternativen, aber NTFS-3G hat bis jetzt sehr gut funktioniert. Windows auf einer weiteren Partition zu haben ist sehr praktisch und dank BootCamp leicht einzurichten. Sei es zum nativen Spielen oder dem Benutzen von gewohnten Programmen. Manchmal ist es aber effizienter (und zeitlich oft effektiver) die BootCamp-Partition in einer virtuellen Umgebung zu booten und aus Mac OS X heraus die Windows-Programme zu nutzen. Ich habe lange und zufrieden Parallels genutzt, aber schon ein paar Monate lang benutze ich VMWare Fusion und bin davon begeistert! Die Integration klappt wirklich gut, wie z.B. problemloses Drag&Drop oder die Möglichkeit Windows-Fenster als "Mac OS X"-Fenster zu handhaben. Vielleicht ist Parallels in manchen Punkten etwas performanter, aber ich bin von VMWare Fusion überzeugt. Weitere Zusatzsoftware, die ich regelmäßig benutze, aber nicht weiter erklären werde:
Abstürze oder die berühmten "Kernel-Panics" hatte ich sehr wenige. Meistens lag es an NTFS-Treibern, die noch nicht richtig arbeiteten, anderen Programmen die Schuld am Absturz hatten oder das MacBook ist "zufällig" eingefroren, was jedoch beides sehr selten eintritt. Nach zwei Jahren kann ich sagen: Es hat sich wirklich gelohnt ein MacBook zu kaufen! Ich bin immer noch begeistert von diesem qualitativ hochwertigen Stück Technik und hoffe noch lange Freude daran zu haben. Freitag, 4. Dezember 2009Freitag, 25. September 2009Mac OS X 10.6.1 und Windows 7
So, nun habe ich auf meinem MacBook Mac OS X 10.6.1 (Snow Leopard) und Windows 7 (Professional, RTM) per Boot-Camp installiert.
Zunächst habe ich die wichtigsten Sachen auf einer externen USB-Festplatte gesichert und danach eine komplette Neuinstallation gemacht. Wollte ja alles schön frisch haben. Entweder liegt es an der Neuinstallation oder es ist wirklich eine Folge von Snow Leopard, aber subjektiv ist alles irgendwie schneller. Vorallem wenn ich Firefox, Adium und Thunderbird direkt nacheinander starte, hat das vorher in Mac OS X 10.5 oft länger gedauert. Auch die Boot-Camp-Installation von Windows 7 lief einfach und problemlos. Hat knapp eine halbe Stunde gedauert und ich konnte mit dem neuen Betriebssystem herumspielen. Mein erster Eindruck vom Windows 7 ist bisher sehr gut: Optisch sehr ansprechend und viele nette Funktionen. Bis jetzt habe ich zwar noch nicht herausgefunden, wie man die klassische Ansicht des Startmenüs einschaltet, aber vielleicht finde ich das noch heraus. In Snow Leopard habe ich die (wenigen) Neuerungen direkt lieben gelernt: Exposé ist nun viel geordneter und die Übersicht für ein einzelnes Programm ist ziemlich praktisch. iTunes muss ich noch weiter ausprobieren und die neuen Funktionen entdecken. Samstag, 5. September 2009Mac OS X Snow Leopard und die Basis 10
In Snow Leopard wird ab sofort für die Speicherplatzanzeigen zur Berechnung die Basis 10 verwendet.
Wie dämlich ist das? Wieso soll denn da 500 GB stehen, wenn es doch in Wahrheit nur 465,76 GiB sind? Die Einführung des Binärpräfixes wird so ganz schön stark beeinträchtigt... Außerdem ist das sowas von unpräzise! Für mich ist das ein Schritt zurück. Ich hoffe man kann das durch irgendeine Einstellung ändern! Nachtrag: http://spookyet.posterous.com/apple-mac-os-x-106-snow-leopard-uses-base-10 Donnerstag, 9. April 2009SÄFT!Also ich habe meine MightyMouse schon knapp 16 Monate und muss jetzt erst zum zweiten mal die Batterien ersetzen! Ich schätze, das liegt vorallem daran, dass ich Lithium-Batterien benutze. Ich habe die auch mal in einer Digicam getestet und dort haben die Batterien deutlich länger gehalten als normale. Ich kann die Batterien nur empfehlen! Sie sind zwar teurer als normale Batterien (4 Stück: ~10€), aber ich denke das rechnet sich mit der Zeit! Sonntag, 8. März 2009PowerBook G4 Upgrade
Tja, es kommt immer anders als man denkt.
Das schicke Titanium PowerBook G4 mit 400 MHz (aka. TiBook) hat momentan 256 MB + 128 MB (= 384 MB) RAM und eine Festplatte mit 10 GB. Passend dazu habe ich dann eine Samsung MP0804H Festplatte mit 80 GB und einen 512 MB RAM-Riegel gekauft. Der Arbeitsspeicher machte als erstes Probleme: 512 MB + 256 MB ergab leider nur 256 MB im System-Profiler. Auch das Wechseln des RAM-Slots brachte keinen Erfolg. Der 512 MB Riegel alleine brachte nur einen müden Ton des PowerBooks hervor: "No RAM installed/detected" Naja, erstmal zur Festplatte gegriffen... Ich hatte mir das so gedacht: Festplatte einbauen, Mac OS Tiger (10.4) Installations-DVD rein und installieren. Gut, die DVD wurde nicht als bootfähig erkannt – Warum auch immer. Was nun? Praktischerweise kann man das Notebook ja im FireWire-Targetmode starten (T-Taste gedrückt halten beim Booten!) und von einem anderen Rechner aus das Betriebssystem installieren. Das Problem ist nur: Das PowerBook hat einen PowerPC-Prozessor und dementsprechend eine andere Architektur als Intel-Rechner. Die Mac OS 10.4 Installations-DVD war für die Power-PC-Architektur ausgelegt und verweigerte somit die Installation von einem Intel-Rechner aus (auch wenn ich per FireWire den PPC-Rechner als Ziel ausgewählt hätte.). Da die Installation von DVD nicht klappte musste eine Alternative her: Man könnte einen iPod mit dem Image der Installations-DVD bespielen und davon starten. Problem: PPCs können extern nur von FireWire-Geräten starten. Ich habe jedenfalls keinen FireWire-iPod. Nunja, meine nächste Idee war: Die Installations-DVD könnte man ja auf die Partition kopieren von davon starten. Das Booten klappte, aber die Installation klappte nicht, weil das Quell- und Zielvolumen wohl nicht identisch sein darf. Ein kleiner Trick hat dann geholfen: Ich habe per Targetmode zwei Partitionen angelegt (natürlich APM) und auf die zweite das Installations-Image kopiert. Wunderbar: Man konnte von der zweiten Partition booten und auf die erste Partition installieren! Hier noch ein guter Artikel zur Erklärung des Unterschieds von GPT, APM, usw. Um noch mal auf den RAM zu sprechen zu kommen: Der RAM im PowerBook muss vom Typ PC100 sein. PC133 ist ja abwärtskompatibel, klappte aber trotzdem nicht. Jemand eine Idee? PRAM habe ich auch schon resettet... Vielleicht irgendwas in der Open-Firmware-Konsole einstellen? |
Zufallszitat"Failure is only the opportunity to begin again more intelligently."
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