Sonntag, 10. Oktober 2010
Geschrieben von Flo
in Apple, Technik und Hardware, Web & Coding um
00:33
Kommentare (2) Trackbacks (0) Tweet ColdDevil.de Bookmark-Icon auf iOS-HomescreenEine nette Funktion des iPod touch (und allen anderen iOS-Geräten) ist die Möglichkeit ein Lesezeichen einer Webseite in Safari auf dem Homescreen zu speichern. Ich habe die Funktion eigentlich erst entdeckt, weil ich gesehen habe, dass man das Icon das dabei erstellt wird beeinflussen kann. Auf der Apple Developer-Webseite steht das genau erklärt. Kurzfassung: Man muss eine bestimmte Bilddatei im Hauptverzeichnis der Webseite anlegen. Das Logo habe ich für ColdDevil.de direkt mal erstellt und hochgeladen. So ein Lesezeichen anzulegen ist auch überhaupt nicht schwierig. Wenn man sich in Safari auf einer Webseite befindet, dann muss man nur auf das Plus-Symbol unten in der Leiste tippen und danach im Menü den Punkt "Zum Home-Bildschirm" auswählen. Danach kann man noch einen Titel für das Lesezeichen vergeben und es speichern. Samstag, 2. Oktober 2010Daten wiederherstellen
Ich denke Datenverlust ist der größte Alptraum jeden Computernutzers.
Gestern konnte auf einmal die 1GB SD-Speicherkarte meiner Digitalkamera nicht mehr gelesen werden, doch glücklicherweise habe ich einen super Tipp auf Caschys Blog gefunden. Mit PhotoRec bzw. TestDisk konnte ich tatsächlich alle 268 Fotos und Videos wiederherstellen! Und das in weniger als 3 Minuten! Wirklich großartiges Tool, das mir sehr geholfen hat. Dienstag, 20. Juli 2010Das iPhone 4 Antennenproblem
Mein Professor hat einen großartigen Blogeintrag verfasst, der das iPhone 4 Antennenproblem kritisch hinterfragt: It's a bug or a feature?
Feature or Bug - how do you end an annoying call? Ich schätze auf diese Idee ist noch keiner gekommen... Donnerstag, 8. Juli 2010Uroma
Wie cool ist eigentlich meine Uroma? Sie ist 81 und hat sich gestern einen Laptop gekauft!
Sie wollte den Rechner "nur ein bisschen zum Rumspielen" haben, aber ich finde es super, dass sie sich dafür interessiert. Sonntag, 25. April 2010
Geschrieben von Flo
in Handwerken und Modding, Technik und Hardware um
01:11
Kommentare (0) Trackback (1) Tweet Frontblendenfinale
Für meinen Computer habe ich eine Frontblende angefertigt, da mein Gehäuse keine USB-Anschlüsse an der Front besitzt.
Vorher war eine simple Lüftersteuerung mit fünf Potentiometern an der 5,25"-Blende angebracht. Da ich keine weitere Blende übrig hatte, musste ich diese für die neue Frontblende verwenden. Ich wollte zwei USB-Ports, einen eSATA-Port und einen Mikrofonanschluss in die Frontblende integrieren. Die USB- und eSATA-Buchsen habe ich dabei von Slotblenden für die Rückseite abgeschraubt. Die 3,5mm Klinkenbuchse habe ich bei Reichelt (EBB 35) gekauft. Da die Löcher der Potentiometer der alten Lüftersteuerung überhaupt nicht zu den neuen Buchsen passten, habe ich mich dafür entschieden ein Blech aus Aluminium anzubringen. Ein wenig Arbeit mit der Bohrmaschine und dem Dremel, dann mit 120er und anschließend mit 240er Schleifpapier immer in eine Richtung schleifen und schon sieht das Blech so aus: Der Mikrofonanschluss sollte von der Soundkarte einfach bis an die Frontblende verlängert werden. Da ich nicht an den Anschlüssen herumlöten wollte, habe ich mich für eine einfache Verlängerung entschieden bei der ich die Klinkenbuchse an einen Klinkenstecker angelötet habe. Dieser wird dann durch ein Slotblech in der Rückseite geführt und in die Soundkarte eingesteckt. Mit einer Kabeldurchführung (Reichelt: KDF 4) besteht auch nicht die Gefahr, dass das Kabel beschädigt wird: So sieht es auch viel ordentlicher aus, als das Kabel irgendwo aus der Rückseite zu führen: Hier sieht man, wie das Kabel aus der Slotblende herausgeführt und in die Soundkarte gesteckt wird. Theoretisch könnte man auch eine Verlängerung für die Kopfhörerbuchse daraus machen. Die fertige Front: (Das Schwarz des DVD-R/W-Laufwerks wirkt übrigens nur bei dem Kamerablitz so extrem.) Für die korrekte Kabelbelegung beim Löten war die Seite AllPinouts.org übrigens sehr hilfreich! Samstag, 3. April 2010MacBook AkkupflegeLaut CoconutBattery habe ich nach 28 Monaten und 362 Ladezyklen noch 92% der Akku-Maximalkapazität (im Bezug auf den Auslieferungszustand). Ich finde, dass das ziemlich gut ist für das Alter des Akkus! Nach dem Kauf des MacBooks habe ich mich mit Akkupflege beschäftigt und viel dazu im Internet gelesen. Nach langer Recherche habe ich mich für eine simple Pflege entschieden, die ich dann auch von Beginn an regelmäßig durchgeführt habe: Einmal im Monat entlade ich den Akku bis auf 10% seiner Kapazität und lade ihn danach vollständig auf. Zwischendurch benutze ich das MacBook wie ich es gerade brauche. Das heißt: Unterwegs benutzen und abends ans Netzteil anschließen. Das hat sich anscheinend gut bewährt!
Montag, 1. März 2010Windows 7 und SSDs
In der Regel sollte Windows 7 SSDs eigenständig erkennen. In meinem Fall war das aber nicht so und ich musste diverse Einstellungen, die der SSD schaden könnten eigenhändig ändern.
Folgende Webseiten waren dabei ziemlich hilfreich: Zunächst habe ich sichergestellt, dass meine Corsair P128 SSD CMFSSD-128GBG2D die aktuelle Firmware Version 19C1Q besitzt. (Das tat sie schon von Anfang an, daher musste ich hier nichts mehr ändern.) Das ist sehr wichtig, denn nur diese Firmware unterstützt vollständig den Trim-Befehl. Ohne diesen Befehl würde die Geschwindigkeit nach einiger Zeit nachlassen und den ganzen SSD-Effekt zunichtemachen. Weitere Informationen zum Trim-Befehl: Wichtig ist in erster Linie, dass man keine SATA-Treiber des Herstellers benutzt, sondern die Standard-Treiber von Microsoft verwendet, die in Windows 7 enthalten sind. (Bisher können nur diese den Trim-Befehl wirklich umsetzen.) Folgende Dinge habe ich nun in Windows 7 geändert um das Betriebssystem SSD-tauglich zu machen:
Wie man das alles umsetzt, kann man in den oben genannten Links nachlesen. Egal was manche Webseiten behaupten: Man kann nicht genau überprüfen, ob Trim aktiviert ist. (Auch die fsutil-Abfrage bringt keine vollständige Sicherheit) Man kann nur die Geschwindigkeit der SSD zum Kaufdatum testen (z.B. mit CrystalDiskMark) und zwischendurch prüfen, ob sie nicht nachgelassen hat. Mein Fazit: Eine SSD ist eine unglaublich spürbare Geschwindigkeitserhöhung! Es ist nicht zu fassen, wie stark z.B. die Ladezeiten in Spielen reduziert werden. In Fallout 3 verlasse ich beispielsweise eine Stadt und bin innerhalb von 1-2 Sekunden in der Außenwelt. Eigentlich bin ich da viel höhere Ladezeiten gewohnt, wodurch mir der Unterschied besonders deutlich wird. Samstag, 27. Februar 2010
Geschrieben von Flo
in Games, Handwerken und Modding, Shopping und Geschenke, Technik und Hardware um
23:36
Kommentare (3) Trackback (1) Tweet Das Computer-Finale
Die gesamte Hardware ist angekommen und da konnte ich endlich mit dem Zusammenbau anfangen.
Zunächst musste ich die alte, verstaubte Hardware aus dem Gehäuse entfernen. Dies war die alte Front: Lüftersteuerung, DVD-Brenner (IDE) und eine echte Antiquität: Ein 3,5" Diskettenlaufwerk! So sieht das Gehäuse komplett leer und gesäubert aus. Als erstes habe ich das DVD-R/W-Laufwerk eingesetzt und den Wechselrahmen für meine externe Festplatten montiert. Die fehlende Blende wird noch eingesetzt, nachdem ich sie mit USB-Ports und einem eSATA-Port ausgestattet habe. Angefangen habe ich mit dem Mainboard: Dem schicken Asus P7P55D Deluxe! Zunächst muss die CPU eingesetzt werden... ...die dann unter dem CPU-Kühler verschwindet. Die Montage war dank der Push-Pins ziemlich einfach. Der Arbeitsspeicher muss dann zwangsläufig nach dem CPU-Kühler installiert werden, da der Lüfter sonst im Weg wäre. Als erstes habe ich den Festplattenkäfig mit der SSD und HDD bestückt. Den Lüfter des Käfigs musste ich dabei weglassen, da sonst der Abstand zum CPU-Lüfter zu gering wäre um die Kabel der Speichermedien anzuschließen. Dennoch wird die HDD ohne Lüfter nicht wärmer als knapp 37°C. Danach kommen schon die Grafikkarte und die Soundkarte in die PCI-E-Slots. Die SSD, HDD und DVD-R/W-Laufwerk sind nun auch angeschlossen. Hier sieht man auch gut den Luftfluss, den ich für das Gehäuse geplant habe: Vorne unten ist der erste 80mm-Lüfter und liefert dadurch kühle Luft für die Grafikkarte und die Soundkarte. Die erwärmte Luft der Grafikkarte wird nach hinten aus dem Gehäuse gelassen, aber auch in Richtung der Stromstecker. Diese wird im Luftstrom durch den Prozessorlüfter nach hinten bewegt. Die warme Luft wird danach durch den zweiten 80mm-Lüfter und durch das Netzteil aus dem Gehäuse befördert. Viele Komponenten werden immer mehr auf Gehäusefenster optimiert: Auf dem Mainboard wurde eine blaue LED verbaut und auf der Soundkarte leuchtet das X-Fi-Symbol. So sieht sie Rückseite aus. Die fehlenden zwei Slotblenden habe ich übrigens schon eingesetzt. Hier findet man alles was man braucht: 10x USB, 2x Ethernet, FireWire, eSATA, 7.1 Soundanschlüsse, optischer Audio-Ein- und Ausgang, 2x DVI, HDMI, DisplayPort, etc. Nach dem Zusammenbau folgten die ersten Tests, BIOS-Update, Windows 7 Installation und Konfiguration. Am nächsten Tag kam schon der neue Monitor an. Meine Wahl fiel auf den Samsung SyncMaster 2494HM. (24", 1920x1080px, 16:9) Im Gegensatz zu dem 13"-Display meines MacBooks, das ich die letzten 9 Monate benutzt habe, sind die 24" wirklich gewaltig! Genügend Video-Anschlussmöglichkeiten sind vorhanden: HDMI, DVI-D (HDCP) und VGA So kann ich theoretisch auch die PS3 an den Monitor anschließen. Die Swivelfunktion bzw. der Portraitmodus ist eine nette Idee, aber ich bin mir sicher, dass die Auflösung auch im Landscape-Modus mehr als ausreichend ist. Hier ist das finale Gesamtbild. Nach 9 Monaten kann ich endlich wieder meine Tastatur aus dem Schrank holen und die großartigen Spieletitel der letzten Jahre nachholen! |
Zufallszitat"Believe to achieve!"
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