Montag, 1. März 2010Windows 7 und SSDs
In der Regel sollte Windows 7 SSDs eigenständig erkennen. In meinem Fall war das aber nicht so und ich musste diverse Einstellungen, die der SSD schaden könnten eigenhändig ändern.
Folgende Webseiten waren dabei ziemlich hilfreich: Zunächst habe ich sichergestellt, dass meine Corsair P128 SSD CMFSSD-128GBG2D die aktuelle Firmware Version 19C1Q besitzt. (Das tat sie schon von Anfang an, daher musste ich hier nichts mehr ändern.) Das ist sehr wichtig, denn nur diese Firmware unterstützt vollständig den Trim-Befehl. Ohne diesen Befehl würde die Geschwindigkeit nach einiger Zeit nachlassen und den ganzen SSD-Effekt zunichtemachen. Weitere Informationen zum Trim-Befehl: Wichtig ist in erster Linie, dass man keine SATA-Treiber des Herstellers benutzt, sondern die Standard-Treiber von Microsoft verwendet, die in Windows 7 enthalten sind. (Bisher können nur diese den Trim-Befehl wirklich umsetzen.) Folgende Dinge habe ich nun in Windows 7 geändert um das Betriebssystem SSD-tauglich zu machen:
Wie man das alles umsetzt, kann man in den oben genannten Links nachlesen. Egal was manche Webseiten behaupten: Man kann nicht genau überprüfen, ob Trim aktiviert ist. (Auch die fsutil-Abfrage bringt keine vollständige Sicherheit) Man kann nur die Geschwindigkeit der SSD zum Kaufdatum testen (z.B. mit CrystalDiskMark) und zwischendurch prüfen, ob sie nicht nachgelassen hat. Mein Fazit: Eine SSD ist eine unglaublich spürbare Geschwindigkeitserhöhung! Es ist nicht zu fassen, wie stark z.B. die Ladezeiten in Spielen reduziert werden. In Fallout 3 verlasse ich beispielsweise eine Stadt und bin innerhalb von 1-2 Sekunden in der Außenwelt. Eigentlich bin ich da viel höhere Ladezeiten gewohnt, wodurch mir der Unterschied besonders deutlich wird. Samstag, 27. Februar 2010Das Computer-Finale
Die gesamte Hardware ist angekommen und da konnte ich endlich mit dem Zusammenbau anfangen.
Zunächst musste ich die alte, verstaubte Hardware aus dem Gehäuse entfernen. Dies war die alte Front: Lüftersteuerung, DVD-Brenner (IDE) und eine echte Antiquität: Ein 3,5" Diskettenlaufwerk! So sieht das Gehäuse komplett leer und gesäubert aus. Als erstes habe ich das DVD-R/W-Laufwerk eingesetzt und den Wechselrahmen für meine externe Festplatten montiert. Die fehlende Blende wird noch eingesetzt, nachdem ich sie mit USB-Ports und einem eSATA-Port ausgestattet habe. Angefangen habe ich mit dem Mainboard: Dem schicken Asus P7P55D Deluxe! Zunächst muss die CPU eingesetzt werden... ...die dann unter dem CPU-Kühler verschwindet. Die Montage war dank der Push-Pins ziemlich einfach. Der Arbeitsspeicher muss dann zwangsläufig nach dem CPU-Kühler installiert werden, da der Lüfter sonst im Weg wäre. Als erstes habe ich den Festplattenkäfig mit der SSD und HDD bestückt. Den Lüfter des Käfigs musste ich dabei weglassen, da sonst der Abstand zum CPU-Lüfter zu gering wäre um die Kabel der Speichermedien anzuschließen. Dennoch wird die HDD ohne Lüfter nicht wärmer als knapp 37°C. Danach kommen schon die Grafikkarte und die Soundkarte in die PCI-E-Slots. Die SSD, HDD und DVD-R/W-Laufwerk sind nun auch angeschlossen. Hier sieht man auch gut den Luftfluss, den ich für das Gehäuse geplant habe: Vorne unten ist der erste 80mm-Lüfter und liefert dadurch kühle Luft für die Grafikkarte und die Soundkarte. Die erwärmte Luft der Grafikkarte wird nach hinten aus dem Gehäuse gelassen, aber auch in Richtung der Stromstecker. Diese wird im Luftstrom durch den Prozessorlüfter nach hinten bewegt. Die warme Luft wird danach durch den zweiten 80mm-Lüfter und durch das Netzteil aus dem Gehäuse befördert. Viele Komponenten werden immer mehr auf Gehäusefenster optimiert: Auf dem Mainboard wurde eine blaue LED verbaut und auf der Soundkarte leuchtet das X-Fi-Symbol. So sieht sie Rückseite aus. Die fehlenden zwei Slotblenden habe ich übrigens schon eingesetzt. Hier findet man alles was man braucht: 10x USB, 2x Ethernet, FireWire, eSATA, 7.1 Soundanschlüsse, optischer Audio-Ein- und Ausgang, 2x DVI, HDMI, DisplayPort, etc. Nach dem Zusammenbau folgten die ersten Tests, BIOS-Update, Windows 7 Installation und Konfiguration. Am nächsten Tag kam schon der neue Monitor an. Meine Wahl fiel auf den Samsung SyncMaster 2494HM. (24", 1920x1080px, 16:9) Im Gegensatz zu dem 13"-Display meines MacBooks, das ich die letzten 9 Monate benutzt habe, sind die 24" wirklich gewaltig! Genügend Video-Anschlussmöglichkeiten sind vorhanden: HDMI, DVI-D (HDCP) und VGA So kann ich theoretisch auch die PS3 an den Monitor anschließen. Die Swivelfunktion bzw. der Portraitmodus ist eine nette Idee, aber ich bin mir sicher, dass die Auflösung auch im Landscape-Modus mehr als ausreichend ist. Hier ist das finale Gesamtbild. Nach 9 Monaten kann ich endlich wieder meine Tastatur aus dem Schrank holen und die großartigen Spieletitel der letzten Jahre nachholen! Donnerstag, 18. Februar 2010Die restlichen Puzzleteile
Mit insgesamt drei Paketen kamen heute auch die restlichen Puzzleteile.
Jetzt ist alles komplett: Es fehlten ja noch der RAM, die SSD, passende Metallschienen um diese im 3,5"-Slot zu befestigen, die Gehäuselüfter, der CPU-Kühler, die Soundkarte, das DVD-R/W-Laufwerk, die CPU, das Mainboard und das Netzteil. Jetzt kann es ja schon bald losgehen mit der Montage! Dienstag, 16. Februar 2010Puzzleteil Nr. 1
Eben kam die erste Bestellung an und damit auch das erste und teuerste Puzzleteil des Computers: Die Sapphire Radeon HD 5870 Vapor-X Grafikkarte!
Der Karton: Die Verpackung: Vorbildlich gepolstert und verpackt: Das gute Stück Hardware: Wunderbar viele Anschlüsse: 2x DVI, 1x HDMI und 1x Display-Port Das Zubehörpaket, das unter der Grafikkarte lag: Treiber, Anleitung, zwei Stromkabel, VGA-DVI-Adapter, ATI Crossfire-Brücke und das Spiel Colin McRae Dirt 2. Jetzt fehlt ja nur noch alles andere. Sonntag, 14. Februar 2010Der neue Computer
So, ich habe mir mal ein paar Gedanken um meinen neuen Computer gemacht. Das Geld von Weihnachten muss ja endlich mal umgesetzt werden.
Hier erstmal die Eckdaten:
Bei den Komponenten habe ich mich an dem Vorschlag "Ultimate II" der PC Games Hardware orientiert. Die Grafikkarte habe ich schon bestellt. Da die meisten Händler Lieferschwierigkeiten haben, habe ich direkt zugeschlagen. Ich erhoffe mir von der Corsair SSD als System-Laufwerk sehr viel! Wie ich gelesen habe, ist die Arbeit mit einer SSD mit nichts zu vergleichen! Nach einem Firmware-Update auf die Version 19C1Q wird auch der Trim-Befehl kein Problem mehr sein. Der Arbeitsspeicher ist mit 8 GB zwar ziemlich überdimensioniert, aber dafür erstmal zukunftssicher. Die 750 GB Festplatte ist noch aus meinem alten Rechner. Momentan mache ich mir Gedanken über die Gehäuselüfter, fehlende Kabel und vorallem den Monitor. Ich habe mir da einen 24" TFT vorgestellt mit einer Auflösung von 1920x1200px, sowie HDMI-Anschluss. Mal sehen was ich da so in den Vergleichstests finde. Freitag, 1. Januar 2010Black MightyMouse Worklog
Wie angekündigt ist hier der bebilderte Worklog von der Lackierung der MightyMouse im Modding-FAQ-Forum:
"Black Apple MightyMouse" Donnerstag, 31. Dezember 200901TheOne BinäruhrDieses tolle Schmuckstück hat mir meine Freundin zu Weihnachten geschenkt! Das ist eine Binäruhr von 01TheOne und zwar das Modell Kerala Trance (KT102B1). Die Uhrzeit abzulesen ist eigentlich ganz einfach, vorallem wenn man mal Binärzahlen in Dezimalzahlen umgewandelt hat. Auf jeden Fall ist die Uhr total genial und hat schon bei einigen Verwandten für Verwirrung gesorgt! Donnerstag, 31. Dezember 2009LaCie USB-StickDiesen coolen 4GB USB-Stick von LaCie in Schlüsseloptik, hat mir meine Schwester zu Weihnachten geschenkt. Den Stick habe ich erstmal mit TrueCrypt verschlüsselt, denn ich werde darauf meine Passwörter und andere wichtige Dinge speichern. LaCie verbindet oft tolles Produktdesign mit praktischer Technik. Ich finde es viel schöner, wenn sich der USB-Stick am Schlüsselbund der restlichen Optik anpasst und nicht klobig heraussticht. |
Zufallszitat"Success is not the key to happiness. Happiness is the key to success. If you love what you are doing, you will be successful."
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