Our Archive

Welcome to your Archive. This is your all post. Edit or delete them, then start writing!

brain.flush(); > Hardware

Boxee Box

Jetzt nutze ich seit knapp drei Monaten die Boxee Box und habe noch gar nicht darüber berichtet. :D

Der Hintergrund: Zu Weihnachten bekam ich ein QNAP TS-212 NAS geschenkt und habe bisher mit der PS3 den Medienserver benutzt und von der internen Festplatte Videos geschaut. Leider kann die Playstation nicht alle Formate abspielen und schwächelt vorallem beim modernen MKV-Container und h.264-Dateien mit 5.1 Sound. Außerdem fällt durch das NAS das Kopieren auf die PS3-Festplatte weg und man hat ständigen Zugriff auf alle Medien. Die Boxee Box ist also die perfekte Ergänzung zum NAS! :}

Beim Auspacken habe ich direkt gedacht, dass hier wie bei Apple-Produkten Verpackungsdesigner am Werk waren, da alles schön an seinem Platz lag und ordentlich in den komplett schwarzen Pappkisten verstaut war. Kein Eierkarton-Innenfutter wie bei anderen Packungen. ;)

Zum Lieferumfang gehörte neben der Boxee Box ein Netzteil, ein HDMI-Kabel und eine Fernbedienung, die auf der Rückseite eine Tastatur besitzt.

Die Anschlüsse sind absolut ausreichend: Ethernet, HDMI, optischer und analoger Audioausgang, sowie zwei USB-Ports und einen SD-Kartenschlitz.

Nach dem Starten erstmal die Firmware aktualisiert und dann in den Medien vom NAS gestöbert. Klappt alles sehr einfach, egal ob per AFP-, SMB-Freigabe oder via Twonky-Mediaserver.

Der Webbrowser funktioniert echt gut und neben den Standardportalen wie YouTube oder MyVideo funktionieren auch proprietäre Streams wie z.B. von Pro7 oder eingebettete Videos ohne Probleme.

Man kann auch seine Mediendaten von der Boxee Box durchsuchen und indizieren lassen und wenn man die Dateien gemäß der Namenskonvention benannt hat, erkennt die Software auch ganze Serien. Die Funktion ist ganz interessant, weil dann nette Vorschaubilder, Titelnamen und (englische) Informationstexte angezeigt werden. Für Filme funktioniert das auch ganz gut, sofern der Film korrekt erkannt wird. (Man kann auch manuell nachbessern. :D) Theoretisch kann man auch live Untertitel von OpenSubtitles einbinden, habe ich jedoch noch nicht getestet.

Nachdem ich das alte TimeMachine-Backup-Volume erfolgreich auf das NAS kopiert habe klappt das Backup wirklich reibungslos und sehr effizient. Stündliche Backups sind ja erst sinnvoll wenn das Backup-Volume immer erreichbar ist und dadurch ist man ja noch sicherer wenn man mal an einem wichtigen Projekt arbeitet. :}

Read More

Kopieren mit SuperDuper

Direkt nachdem ich über das komfortable Backup via TimeMachine auf dem NAS berichtet habe, machte ich mich ans Werk das Ganze einzurichten. Die simple Lösung, die ich gefunden hatte, um das alte Backup auf den Netzwerkspeicher zu bekommen, funktionierte anfangs wirklich gut.

Den Kopiervorgang habe ich mit SuperDuper! durchgeführt (und gleichzeitig gehofft, dass das Programm vielleicht ganz effizient via Block Copy arbeitet). Dafür habe ich das NAS direkt mit einem sehr kurzen Ethernet-Kabel (50cm) an das MacBook angeschlossen, um den Geräten eine Gigabit-Übertragung zu ermöglichen. (Mein Router schafft nur 100 MBit/s, daher ist die direkte Verbindung schneller. ;) )
Nach ein paar Stunden hat sich die Geschwindigkeit bei erträglichen 18MB/s eingependelt. Leider lag die Übertragungsrate am nächsten Morgen schon bei 6MB/s, fiel weiter auf 5,73MB/s und war am Abend dann bei 4MB/s. :-_-: Okay, 65% waren dann schon kopiert, daher habe ich ausgerechnet, dass das halt noch bis zum nächsten Morgen dauert bei 4MB/s. Am nächsten Morgen ist der Kopiervorgang dann eingefroren. Nach 28 Stunden! Ein Hardreset des MacBooks war notwendig und danach konnte ich das unvollständige Sparsebundle wieder löschen. Es waren bereits 335GB von 390GB kopiert (86%). :-_-:

Jetzt habe ich mir zwei Alternativen überlegt, um den Inhalt der externen USB-Festplatte (das alte TimeMachine-Volume) auf das NAS zu übertragen:

  1. Kopieren über das Festplattendienstprogramm von Mac OS, das Block Copy unterstützt.
    • Vorteil: Block Copy ist schnell und sollte theoretisch die USB-Geschwindigkeit ganz gut ausnutzen.
    • Vorteil: Das eigene Festplattendienstprogramm kann am besten mit den Attributen und Rechten der Dateien umgehen, sodass dort keine Probleme auftreten sollten.
    • Nachteil: Umweg über das MacBook statt USB-HDD direkt an das NAS anzuschließen
    • Nachteil: Kopiervorgang kann nur an einem Stück abgeschlossen werden.
  2. Anschließen der externen USB-Festplatte an das NAS und dann per SSH direkt in das lokale Sparsebundle kopieren mit dem Linuxbefehl "rsync -aHAX".
    • Vorteil: Direkte Hardwarenähe und dadurch wahrscheinliche hohe Geschwindigkeit. (Kein Umweg über MacBook)
    • Vorteil: Kopiervorgang kann unterbrochen und wieder aufgenommen werden, da rsync einfach bei der letzten Datei weitermacht. Dieser Aspekt ist mir nach den 28 vergebenen Kopierstunden fast am wichtigsten. :D
    • Nachteil: Fraglich, ob rsync wirklich alle Attribute und Rechte der Dateien übernimmt, so wie Mac OS X das vorgesehen hat. Das Dateisystem auf dem NAS ist schließlich ext4 und nicht HFS+ Journaled.

Ich beginne mit Alternative 1 und schaue mal wie schnell es vorangeht. Ansonsten werde ich Alternative 2 probieren. ;)

Read More

QNAP TS-212 NAS

Seit Weihnachten verrichtet hier ein QNAP TS-212 NAS leise hinter dem Fernseher seinen Dienst.

Das wirkt auf den Bildern vielleicht nicht so (auch nicht auf den Bilder des Herstellers), aber die Kiste ist schneeweiß! Passt also sehr gut zu meinem TV-Schrank von IKEA. ;)

Bestückt habe ich das Gerät mit zwei Samsung HD204UI 3,5" 2TB Festplatten, womit jetzt im RAID0-Verbund (Striping) gigantische 4TB zur Verfügung stehen. :} (Das sind schon die neuen Revisionen mit aktueller Firmware, die das NCQ-Problem nicht mehr haben.)

Die Box ist zwar erst ein paar Tage in Betrieb, aber ich will sie jetzt schon nicht mehr missen. ;) So viele praktische Funktionen: Endlich kann ich TimeMachine-Backups anfertigen ohne eine externe Festplatte anzuschließen. Über WLAN funktioniert das auch ganz komfortabel. Um die alten TimeMachine-Backups weiter zu benutzen, habe ich übrigens diese Lösung gefunden. Verblüffend simpel. :rolleyes:

Neue Bilder, Musik oder Filme kann ich einfach auf den Medienserver kopieren und direkt überall im Netzwerk nutzen. Nie wieder Platzprobleme auf der Festplatte der PS3 oder zeitraubendes Kopieren: einfach und simpel streamen. :)

Also ein NAS ist schon ziemlich nützlich. Ich werde es jetzt als zentrale Mediensammelstelle verwenden und dann von Zeit zu Zeit die Daten teilweise mit einer externen 2TB Festplatte synchronisieren. (Das war vorher nämlich die Sammelstelle ;) ) Außerdem als Backupspeicher für mein MacBook und sonstige Daten. Die Festplatten im NAS laufen deshalb auch nicht in einem RAID-Modus, der auf Redundanz ausgelegt ist, da ich ja manuell noch Backups von den Daten anlege.

Das Konfigurationsmenü erschlägt einen förmlich mit Optionen, aber es ist sehr gut gegliedert und übersichtlich, sodass man alles genau einstellen kann.

Der Server ist in meinem Netzwerk übrigens unter dem Namen "Arlington" zu finden, benannt nach der Arlington Library aus Fallout 3. Ich finde den Namen total gut: Die Bibliothek Arlington ist so ungefähr die letzte Anlaufstelle für Wissen/Daten im Capital Wasteland und beherbergt so manches seltenes Stück der Geschichte. Passend, wie ich finde. :D

Read More

Tja, nach fast genau 4 Jahren (47 Monate) lässt der Akku meines MacBooks (Version 3,1; Late 2007) stark nach und hat nun eine Maximalkapazität von 27%. Er ist zwar noch nicht vollständig kaputt, wie das in diesem Blog geschildert wird, aber er ist definitiv auf dem absteigenden Ast und geht seinem Ende entgegen. ;) Momentan hat er wieder eine angebliche Kapazität von 81%, was aber anscheinend zum Ende hin normal ist. Mit einem Mal kommt wohl dann der Sprung zu 0%. :D

Bei puremac habe ich dann einen neuen Originalakku (in bulk-Verpackung) für 94,90€ gekauft. Im Apple-Store hätte der übrigens 139€ gekostet. :rolleyes:

Der Vergleich in CoconutBattery zeigt dann die Fakten: Der alte Akku hat nach 47 Monaten ganze 749 Ladezyklen.

Akku-Vergleich mit CoconutBattery

Das MacBook ist schlagartig in den Ruhezustand gegangen, als der Akku auf die besagte Maximalkapazität von 27% fiel. Dann konnte er nur noch mit dem Netzteil geweckt werden und zeigte eine Restladung von 0%. Der alte Akku hätte natürlich noch ein paar Monate durchgehalten, aber ich muss mich beim mobilen Gebrauch wirklich auf das Gerät verlassen können und kann nicht immer hoffen, dass ich eine Steckdose finde.

Read More

iPhone 4S auf MacBook

Mein altehrwürdiges Nokia 6500 classic wurde nach mehr als drei Jahren endlich von einem iPhone 4S abgelöst! Der Lautsprecher von dem 6500 hat meine Anrufer schon viel zu lange dazu gezwungen sehr laut und deutlich mit mir zu sprechen. :D Der Akku hielt auch nur noch höchstens zwei Tage und überhaupt war ein Ersatz überfällig.

Einen iPod touch habe ich ja schon seit knapp drei Jahren und bin deshalb schon ganz gut mit iOS und dem Software-Ökosystem des App-Stores vertraut. ;)

Das "Internet in der Hosentasche" ist unglaublich praktisch. Wie oft stand ich schon mit dem Auto vor einer gesperrten Straße oder Baustelle und habe mir ein Navigationsgerät herbeigesehnt! Natürlich ist das auch etwas Feines, um fremde Städte zu erkunden und schneller zu den Sehenswürdigkeiten zu finden. Preisvergleich im Internet während des Besuchs in einem lokalen Elektronikmarkt ist jetzt auch viel schneller, da ich nicht mehr die dort vorhandenen Smartphones nutzen muss. :D Das ganze wird einem ja noch von einer App erleichtert, die Barcodes lesen kann.

Ein weiterer Kaufgrund war natürlich die problemlose Integration in mein momentanes System. Klar gibt es viele andere Smartphones, die ähnliche Funktionen bieten, aber ich denke keins, dass sich so nahtlos und einfach in den Rest integrieren lässt. Ich muss nicht zig Programme ausprobieren, um meine Kontakte aus dem Mac OS Adressbuch und die Termine aus iCal vernünftig zu synchronisieren. Außerdem wäre es ziemlich Schade um die ganzen kleinen Apps und Spiele, die ich schon für den iPod touch gekauft habe. Diese synchronisiere ich jetzt zwischen beiden Geräten. Die Synchronisierung über WLAN ist auch wirklich praktisch, da man nicht ständig ein USB-Kabel anschließen muss nur um z.B. kurz den Kalender auf den neusten Stand zu bringen.

Ein weiteres großes Thema ist das Tethering. Man kann problemlos mit iOS 5 einen persönlichen Hotspot erstellen und per USB, Bluetooth oder WLAN über das iPhone und dessen Datennetz surfen. (Sofern der Mobilfunkvertrag dies zulässt.)

All das und noch viele weitere Möglichkeiten machen das iPhone 4S zu einem wirklich guten Smartphone, dessen Kauf sich für mich gelohnt hat. (Dass ich seit mehr als 18 Monaten spare muss ich nicht erwähnen, oder? :rolleyes: )

Read More

SSDlife Screenshot

Ich habe mal die Freeware-Version von SSDlife ausprobiert. In der Pro-Version könnte man noch weitere Informationen auslesen. Die Berechnung der Lebensdauer klappt anscheinend auch nur in der Pro-Version. ;)

Der Zustand ist ja anscheinend sehr gut. Ich habe Windows 7 auch auf die Verwendung mit einer SSD optimiert. Bisher haben die Einstellungen der SSD wohl sehr gut getan. ;)

Read More

Ich denke Datenverlust ist der größte Alptraum jeden Computernutzers.

Gestern konnte auf einmal die 1GB SD-Speicherkarte meiner Digitalkamera nicht mehr gelesen werden, doch glücklicherweise habe ich einen super Tipp auf Caschys Blog gefunden.

Mit PhotoRec bzw. TestDisk konnte ich tatsächlich alle 268 Fotos und Videos wiederherstellen! Und das in weniger als 3 Minuten! Wirklich großartiges Tool, das mir sehr geholfen hat.

Read More

Archives